
SWIETELSKY Deutschland realisiert erweiterten Rohbau
Seit April 2025 realisiert SWIETELSKY Deutschland den erweiterten Rohbau des zukünftigen Zentralen Sächsischen Bohrkern- und Probenarchivs in der Lessingstraße in Freiberg. Das Bauvorhaben entsteht im Auftrag des Sächsischen Landesamts für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) und hat ein Auftragsvolumen von rund 4,5 Millionen Euro.
Zentrale Infrastruktur für Forschung und Landesgeologie
Im neuen Archiv sollen künftig alle Bohrkerne und Gesteinsproben der sächsischen Landesgeologie sowie der TU Bergakademie Freiberg zentral untergebracht werden. Damit schafft das Projekt wichtige Voraussetzungen für die langfristige Sicherung, Dokumentation und wissenschaftliche Auswertung geologischer Proben und stärkt die Forschungsinfrastruktur in Sachsen nachhaltig.
Technisch anspruchsvolle Bauleistungen
Für die Umsetzung des erweiterten Rohbaus sind umfangreiche Erd- und Betonarbeiten erforderlich. Der Aushub umfasst rund 7.000 Kubikmeter Boden. Zudem werden etwa 6.000 Kubikmeter Ortbeton für Fundamente, Bodenplatten, Wände und Decken eingebaut – teilweise in hochwertiger Sichtbetonqualität.
Moderne Fertigteilbauweise
Ein besonderer Schwerpunkt des Projekts liegt auf der modernen Fertigteilbauweise. Zum Einsatz kommen unter anderem:
- Halbfertigteilwände und -decken
- Verbundstützen und Verbundträger
- Spannbeton-Fertigteilelemente
- Die Kombination aus Ortbeton- und Fertigteilbauweise ermöglicht eine präzise, effiziente und technisch anspruchsvolle Umsetzung des Bauvorhabens.
Beitrag zur wissenschaftlichen Zukunft Sachsens
Gemeinsam mit allen Projektbeteiligten leistet SWIETELSKY Deutschland einen wichtigen Beitrag zur Realisierung des Zentralen Sächsischen Bohrkern- und Probenarchivs. Das Projekt stärkt die wissenschaftliche Dokumentation und Forschung und schafft eine zukunftsfähige Infrastruktur für die Geologie in Sachsen.



