Sanierung der Wasserburger Straße in Grafing

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Sanierung der Wasserburger Straße in Grafing

25.04.2019

Swietelsky Baugesellschaft mbH baut bis August in drei Bauabschnitten mit Leitungen und Rückhaltebecken.

Grafing. Nicht nur die Straße selbst, auch der Schmutzwasserkanal unter der Asphaltdecke war bereits an mehreren Stellen beschädigt, Sanierungen deshalb dringend notwendig. Die Swietelsky Baugesellschaft mbH erhielt von der Stadt Grafing den Auftrag, die Wasserburger Straße zu sanieren und teilweise auszubauen sowie ein neues unterirdisches Regenrückhaltebecken zu errichten. Das Auftragsvolumen umfasst insgesamt rund 2,5 Millionen Euro. Die Arbeiten liegen im Zeitplan, im August sind sie nach fünfmonatiger Bauzeit voraussichtlich abgeschlossen. Da eine Vollsperrung notwendig ist, wird der Durchgangsverkehr bis dahin großräumig umgeleitet.

In drei Bauabschnitten arbeitet die Swietelsky Baugesellschaft GmbH den Auftrag systematisch ab. Erstes Teilstück ist zwischen Goethering und Höhe Schiller Straße, zweiter Teil von der Schiller Straße bis zur Kreuzung mit der Münchner Straße. Der letzte Abschnitt liegt im Stadtgebiet und umfasst den Bereich von der Wasserburger Straße bis zum Seeoner Bach. Spaten- beziehungsweise Baggerstich war am 20. März 2019. Zwei Baukolonnen mit insgesamt 16 Mann starteten parallel die Arbeiten.

Der Vollausbau der Wasserburger Straße erstreckt sich auf 825 Meter, also fast einen Kilometer Länge. Die Facharbeiter fräsen aufgrund von teerhaltigen Schichten im Unterbau die alte Fahrbahn schichtenweise ab und asphaltieren sie neu, ebenso pflastern sie beidseitig die Gehwege. Die drei Leitungen für Trinkwasser, Schmutzwasser und Regenwasser sind komplett zu erneuern. Der Schmutzwasserkanal muss an mehreren Stellen saniert werden.

Eine Besonderheit dieses Auftrags ist der Bau des neuen Regenrückhaltebeckens mit einem Stauvolumen von 150 Kubikmeter. Dabei handelt es sich um ein Kunststoffbecken der Firma Wavin, das dicht eingeschweißt und mit Vlies ummantelt metertief unter der Erde einzubauen ist. Vor dem Becken wird ein vier Meter tiefer Absetzschacht mit 2,50 Metern Durchmesser sitzen.

Am Ende des Rückhaltebeckens sitzt ein Drosselschacht mit 2,50 Metern Tiefe. Er verfügt über zwei 500er-Einläufe und der so genannten Drossel, die den Durchfluss regelt, sowie einem 600er-Betonrohrauslauf. Der Drosselschacht sorgt für einen geregelten Ablauf der Regenwassermengen in den Wieshamer Bach.