Swietelsky baut Hochwasserschutz an der Elbe

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Swietelsky baut Hochwasserschutz an der Elbe

14.05.2019

Radebeul/Sachsen. Die Swietelsky Baugesellschaft mbH baut vom bergigen Bayern bis in die flachen Gefilde im Norden Deutschlands unterschiedlichste Bauwerke und löst in den diversen Geländearten bauliche Herausforderungen, die als Infrastruktur für die Allgemeinheit von großer Bedeutung sind.

Der Freistaat Sachsen beauftragte nun die Zweigniederlassung Meißen mit einer Deichbaumaßnahme in Radebeul, das ist die am dichtest besiedelte Stadt im Landkreis Meißen und sie zählt zu den größten Mittelzentren des Ballungsraums Dresden. Es handelt sich bei diesem Deichbau um eine Maßnahme des Freistaats Sachsen im Zuge des Hochwasserschutz an der Elbe, um die Einwohner künftig besser vor so genannte Jahrhunderthochwassern (HQ100) schützen zu können.

Wie die Landestalsperrenverwaltung Sachsen in einem Flyer informiert (LTV_FL_Bu_rgerinfo_Radebeul_web.pdf) führten Hochwasser in der Vergangenheit immer wieder zu großen Schäden, weil die Elbe über die Ufer trat. Das schlimmste Hochwasser habe sich im August 2002 ereignet, damals sei fast der gesamte Anger Radebeul Altkötzschenbroda überflutet worden. Der Freistaat reagierte mit einem Hochwasserschutzkonzept für die Elbe.

In die neue Hochwasserschutzanlage im Radebeuler Ortsteil Fürstenhain investierte der Freistaat rund 4,5 Millionen Euro, wie auf der Homepage des Sächsischen Umweltministeriums im Medienservice  (https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/224770) nachzulesen ist.

Die Swietelsky Baugesellschaft mbH stellte den rund 320 Meter langen und bis zu 4,50 Meter hohen Deich und die 40 Meter lange Hochwasserschutzmauer in zwei Jahre Bauzeit her. Die Durchfahrt wird im Ernstfall mit mobilen Hochwasserschutzelementen verschlossen. Das Unternehmen Swietelsky hatte zuvor erneut in die eigene technische Ausrüstung investiert und war mit der Motorentechnik der neuesten Generation auf der Baustelle. Auch Umweltaspekte werden berücksichtigt, so ist beispielsweise der Einsatz von Bio-Hydrauliköl bei Baggern im Wasserbau selbstverständlich.

Umweltminister Thomas Schmidt nahm ihm Beisein von Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler und Oberbürgermeister Bert Wendsche die Anlage am 8. April 2019 in einem feierlichen Festakt in Betrieb. Die Europäische Union unterstützte das Projekt finanziell. Damit ist in Radebeul der zweite von insgesamt drei Bauabschnitten fertig gestellt. Die Freude bei allen Beteiligten war groß, als die Deichscharte im „Trockentest“ geschlossen wurde.