Swietelsky saniert die Ortsdurchfahrt des historischen Marktes Gangkofen

Swietelsky saniert die Ortsdurchfahrt des historischen Marktes Gangkofen
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Swietelsky saniert die Ortsdurchfahrt des historischen Marktes Gangkofen

06.08.2019

Marktgemeinde, Landkreis und Freistaat lassen sich die Sanierung der 260 Meter langen Ortsdurchfahrt Gangkofen – das ist Teil der Staatsstraße 2111 - einiges kosten.

Die Ausführung auf dem historischen Marktplatz erfolgt in aufwändig gebundener Pflasterbauweise mit Bayerwaldgranit auf Dränbeton. Die Auftragssumme liegt bei insgesamt brutto 2,1 Millionen Euro, rund 750.000 Euro sollen aus dem Topf der Städtebauförderung des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr kommen. Die Swietelsky Baugesellschaft mbH ist mit der Sanierung beauftragt.

Der Auftrag ist in der Baubeschreibung als „Straßenbau und Pflasterarbeiten zur Sanierung der Staatsstraße 2111 im Bereich der Ortsdurchfahrt Gangkofen” überschrieben. Konkret ist die  Swietelsky Baugesellschaft mbH mit der Sanierung der Fahrbahn mit angrenzenden Seitenflächen beauftragt. Für die Baumaßnahme stehen drei verschiedene Behörden in der Verantwortung und somit in der Finanzierung: das Staatliches Bauamt  für die Fahrbahn, die Marktgemeinde Gangkofen für die Seitenflächen und Parkplätze sowie der Landkreis Rottal-Inn für den Anteil an der Eggenfeldener Straße.
Die Baustelle beginnt am südlichen Ende des Marktplatzes an der Brücke über die Bina und endet nördlich nach 260 Metern. Die Staatsstraße 2111 führt als überregionale Staatsstraße direkt über den Marktplatz und bindet im Norden an die Bundesstraße B388 an. Im Süden schließt die Eggenfeldener Straße als Kreisstraße PAN 34 an.

Neue Pflasterung:

Die Ausbaulänge auf dem Marktplatz Gangkofen beträgt 260 Meter. Die Straße soll mit Ausnahme von Anschlussflächen komplett gepflastert werden. Der Anschluss über die Eggenfeldener Straße wird auf einer Länge von 40 Metern neu gestaltet. Bisher waren der Marktplatz und die Eggenfeldener Straße mit Granit Kleinstein aus dem Bayerischen Wald versehen. Die neue Planung sieht ein Granit Großsteinpflaster auf Drainbeton vor. Seitenflächen werden wieder mit Granit Kleinstein in Bögen verlegt. Als Pflastermaterial ist ausschließlich Granitmaterial aus dem Bayerwald, in Struktur, Qualität und Optik dem Bestand am Marktplatz entsprechend, vorgesehen. Sämtliche Pflasterzeilen und Rinnen sollen ebenfalls mit gesägtem und kugelgestrahltem Pflastermaterial ausgeführt werden.

Entwässerung:

Bei der Entwässerung hat die Swietelsky Baugesellschaft mbH lediglich Sinkkästen und Anschlussleitungen zu erneuern. Da die bisherige Anzahl den Auftraggebern nicht ausreichend erscheint, soll das Swietelsky-Bauunternehmen zusätzliche Sinkkästen einbauen. Die mittig liegende Entwässerungsrinne in Form eine Granit-Fünfzeilers wird in gleicher Form erneuert. Ebenso die Entwässerungseinrichtungen in der Eggenfeldener Straße. Für die Fahnenmasten und Abfallbehälter sollen die Arbeiter neue Fundamente herstellen. Außerdem haben sie die Poller aus Stahl und Granit auszubauen und neu zu setzen. Die vorhandenen kleinkronigen Bäume, das sind Kugelakazien, sollen von den Bauarbeiten nicht in Mitleidenschaft gezogen werden

Umleitungen:

Die Baustelle ist beginnend vom Süden her in vier Bauabschnitte eingeteilt, die während der Arbeiten nicht befahren werden können. Laut Vorgaben des Staatlichen Bauamts wird der überörtliche Verkehr im Bauabschnitt I (beinhaltet Anschluss Eggenfeldener Straße) nördlich von Gangkofen in Hörbering über die St 2086 zunächst Richtung Massing, dann über die St 2086 und die B388 zurück nach Gangkofen umgeleitet. Die Umleitungsstrecke ist 14 Kilometer lang. Bei den restlichen Bauabschnitten wird der überörtliche Verkehr über die Kreisstraße PAN34 zur B388 im Osten geleitet, welche im Norden Gangkofens wieder an die an die St 2111 anbindet. Die Umleitungsstrecke beträgt in diesem Fall drei Kilometer.